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Baumeister und Stuckateur Giovanni Simonetti

Die Erweiterung des Zerbster Schlosses erfolgte noch unter der Regierung Carl Wilhelms. Obwohl Cornelis Ryckwaert bereits 1693 verstarb, hielt der Fürst an der von ihm geplanten Dreiflügelanlage fest. Die Errichtung des Westtraktes folgte diesem Konzept. Der Regent beauftragte den Baumeister und Stuckateur Giovanni Simonetti (1652-1716) mit der Ausführung des neuen Gebäudes. Der Künstler, der in kurfürstlich-brandenburgischen bzw. königlich-preußischen Diensten stand, bekleidete ab 1694 das Amt des Anhalt-Zerbster Hofbaumeisters. Wie schon Ryckwaert hielt sich auch Simonetti nur zeitweise in Zerbst auf.
Giovanni Simonetti, der Sohn eines Maurermeisters, wurde 1652 in Roveredo im Schweizer Kanton Graubünden geboren. Das Stuckateurhandwerk erlernte er vermutlich in Italien. [1]
Bei Arbeiten am Breslauer Dom fand Simonetti erstmals als Stuckateur urkundliche Erwähnung. Er hatte 1680 die St. Elisabethkapelle stuckiert. [2] In Schlesien führte Simonetti weitere, nicht näher bekannte Dekorationen aus.

  Simonetti-Decke im Großen Saal im Corps de logis Simonetti-Decke im Großen Saal im Corps de logis

Kurfürst Friedrich Wilhelm berief analog dem Baumeister Ryckwaert auch Simonetti nach Brandenburg. Er trat 1682 eine Stellung als Hofstuckateur an und erhielt darüber hinaus am 10. Oktober 1683 eine Bestallung zum Hofmaurermeister. Ein Jahresgehalt stand ihm nicht zu. Ihm wurden lediglich die geleisteten Arbeiten vergütet. Auch unter Kurfürst Friedrich III., dem späteren König Friedrich I., behielt er sein Amt bei. Laut neuer Urkunde erhielt er nun ein festes Jahresgehalt von 400 Talern.
Die Ausführung von Stuckaturen im Schloss Köpenick gehörte zu seinen ersten Aufgaben in den Diensten des Kurfürsten von Brandenburg. Er arbeitete unter dem Baumeister Johann Arnold Nehring (1659-1695), der das Schloss für den Kurprinzen Friedrich vollendete. [3] Eine umfangreichere Tätigkeit war die Stuckierung von Decken im Schloss Oranienburg, die er 1694 ebenfalls unter der Leitung Nehrings ausführte. [4]
Die Beteiligung an der Ausstattung des Residenzschlosses mit prächtigem Stuck in den Jahren 1698 bis 1706 bildete den Höhepunkt seiner Tätigkeit in Berlin. Simonetti fertigte zahlreiche Stuckaturen in Sälen und Kabinetten des Berliner Schlosses nach Entwürfen und unter Leitung des Architekten Andreas Schlüter (um 1660-1714) an. [5] Giganten, Atlanten, Reliefs und andere Stuckaturen im Großen Treppenhaus [6], einem Meisterwerk Schlüters, im Rittersaal und im Elisabethsaal stammten nachweislich von seiner Hand. Die erstklassigen und sehr bedeutenden Dekorationen zeigten, welche beachtenswerten künstlerischen Fertigkeiten er in der Ausführung vorliegender Pläne besaß. Außerdem werden ihm Stuckierungen im Jagdschloss Kleinglienicke zugeschrieben. [7]
Auch im Berliner Stadtgebiet hinterließ Simonetti seine Spuren: 1689 Erweiterung der Kapelle in der Friedrichsstadt [8] und Stuckarbeit am neuen Chor des Alten Domes [9], 1699 Bau der Werderschen Kirche [10], 1701 bis 1708 Errichtung der Deutschen Kirche am Gendarmenmarkt [11]. Unter seiner Leitung entstanden ebenfalls mehrere Privathäuser, zu denen er in seiner Eigenschaft als Baumeister teilweise die Entwürfe lieferte.
Simonetti betätigte sich auch vielfach außerhalb Brandenburg-Preußens. In den Jahren 1686/87 gestaltete er die Stuckdecke im Saal der Alten Börse in Leipzig. [12] In ihr spiegelte sich das kraftvolle Temperament Simonettis wider. Ab 1687 errichtete er das Schloss in Barby an der Elbe. Neben seiner Tätigkeit als Baumeister schuf Simonetti auch mehrere Decken in diesem Schloss. [13] Von 1694 bis 1698 formte er einen Hochaltar in der Torgauer Marienkirche [14], der eine verblüffende Ähnlichkeit zum Altar in der Zerbster Trinitatiskirche aufweist. Von 1707 bis 1715 soll er die Nachfolge des Architekten Christoph Pitzler (1657-1707) als Bauleiter des Schlosses Neu-Augustusburg in Weißenfels übernommen haben. [15]
Simonetti und Ryckwaert arbeiteten in Schwedt (Oder) erstmals gemeinsam an einem Projekt. In dem vom niederländischen Baumeister konzipierten Corps de logis des Schlosses, das von 1670 bis 1674 entstand, stuckierte Simonetti mehrere Zimmer. Eine weitere, vereint zu bewältigende Aufgabe bestand 1675 im Ausbau des Junkerhauses in Frankfurt (Oder). Neben Simonetti waren an diesem Objekt auch die Stuckateure Giovanni Bellone und Giovanni Battista Tornelli beschäftigt. Am Bau des Schlosses Hohenfinow in den Jahren 1680 bis 1685 arbeiteten Ryckwaert und Simonetti ebenfalls zusammen und ergänzten sich hervorragend.
Die Ausführung von Decken im Schloss Coswig [16] zwischen 1675 und 1679, dem traditionellen Witwensitz der Zerbster Fürstinnen, und im Schloss Oranienbaum bei Dessau [17] um 1685 bildeten den Auftakt seiner Aktivitäten in Anhalt. An beiden Schlössern war auch Cornelis Ryckwaert beteiligt.
In Zerbst [18] vollendete Simonetti bis 1696 das unter Ryckwaert begonnene Corps de logis des Schlosses. Im Inneren schuf er meisterhafte Dekorationen an Decken und Kaminen. Von um 1699/1700 bis 1702 errichtet Simonetti die Lustgrotte am Ende des nördlichen Lustgartens, an deren Stelle später die Hauptorangerie gebaut wurde. Ab 1703 entstand der Westflügel der Zerbster Residenz nach seinen Entwürfen. Die Bauleitung oblag ihm bis 1708. In diesem Trakt fertigte er jedoch keine Stuckdecken mehr an. Parallel, ab 1704, errichtete Simonetti in seiner Eigenschaft als Anhalt-Zerbster Baumeister für Fürst Carl Wilhelm eine Orangerie im Schlossgarten. In dem später als "Kämmereigebäude" bezeichneten Haus führte er selbst Stuckaturen aus. [19] Das Hofgärtnerhaus wurde ebenfalls nach seinen Plänen 1705/06 erbaut. Für den Entwurf zu einem Komplex aus Wagenhaus und Reitstall, der ab 1707 westlich des Schlosses entstand, ist ebenfalls Simonetti in Anspruch zu nehmen. [20] Außerdem ließ er von 1698 bis 1702 den Schlossgraben hinter der Residenz anlegen sowie den Lustgarten dahinter neu gestalten.
Giovanni Simonetti lieferte dem Erbprinzen Johann August nach seiner Heirat mit Friederike von Sachsen-Gotha auch Pläne zur Errichtung eines Lustschlosses bei Tochheim an der Elbe. Seiner Gemahlin zu Ehren erhielt die Maison de plaisance, die für den privaten Aufenthalt des Prinzenpaares vorgesehen war, den Namen Friederikenberg. Die Grundsteinlegung fand am 3. September 1704 statt. [21]
Zeitgleich zu den Arbeiten im Corps de logis des Zerbster Schlosses übernahm Simonetti auch den Ausbau der St. Trinitatiskirche, die Ryckwaert 1693 begonnen hatte. [22] Der mächtige Hochaltar mit eindrucksvollem Figurenschmuck stellt einen Glanzpunkt der Ausstattung und seines Könnens dar. Er fertigte auch Entwürfe für andere Ausstattungsstücke an. Nach seinen Plänen schufen der Bildhauer Abraham Conrad Puchau aus Dresden die Kanzel, der Bildhauer Tobias Wilhelmi aus Magdeburg das Orgelprospekt und der Bildhauer Ernst (Franz) Friedrich Lück den Fürstenstuhl. Von 1697 bis 1702 stellte Simonetti das prächtige Orgelprospekt und den üppig verzierten Fürstenstuhl in der Zerbster Hof- und Stiftskirche zu St. Bartholomäi her. [23]
Parallel zu seinen Verpflichtungen in Zerbst lieferte Simonetti 1697 auch einen Entwurf zum Umbau des provinziellen Schlosses in Großmühlingen, das Fürst Anton Günther von Anhalt-Zerbst ab 1705 als Wohnsitz diente. [24]
Ab 1708, nach seiner Quittierung des Dienstes in Zerbst, wirkte Simonetti in Magdeburg. Dort leitete er den Bau der Dompropstei am Domplatz, in der er auch Stuckaturen ausführte. [25] Ebenfalls soll unter seiner Leitung das "Königliche Palais" an diesem Platz entstanden sein. [26] Simonetti war bis 1711/14 in Magdeburg tätig. Trotz seiner vielfältigen Aufgaben in fremden Diensten hielt er sich größtenteils in Berlin auf, seinem ständigen Wohnsitz. Dort verstarb er 1716.
Neben Cornelis Ryckwaert gehörte auch der Baumeister und Stuckateur Giovanni Simonetti zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten, die zur Entwicklung der barocken Baukunst in Anhalt zum Ende des 17. bzw. dem beginnenden 18. Jahrhundert ganz wesentlich beitrugen. Künstlerisch beeinflusst von den Architekten Nehring und Schlüter entstanden Werke von höchster Qualität. Simonetti war ein sehr vielseitiger und hoch begabter Künstler, der nicht nur Stuckaturen und Maurerarbeiten ausführte, sondern auch Entwürfe anfertigte und vielfach die Bauleitung übernahm. Die Voraussetzung dafür waren umfangreiche Kenntnisse auf unterschiedlichsten Gebieten. Die größte Bedeutung erlangte er bei der Ausschmückung von Sälen und Kabinetten mit Stuck. Die immer wieder auftauchenden Motive und die Ausprägung der von ihm geschaffenen Decken zeigen, dass er einen eigenen Stil besaß, den er unter den verschiedensten Baumeistern bewahrte und durchsetzte. Bei aller Ähnlichkeit der Formen waren seine Schöpfungen jedoch nie eintönig, seine Phantasie kannte keine Grenzen. Gerade in der Erzielung harmonischer Gesamtwirkungen leistete Simonetti künstlerisch außerordentlich Wertvolles. Basierend auf dem hohen Niveau seiner Arbeiten wurden ihm weitgehende Freiheiten in der Ausführung von Dekorationen eingeräumt. [27] Neben vielen anderen Stuckateuren, die zeitgleich in brandenburg-preußischen Diensten standen, nahm der am meisten beschäftigte Simonetti eine besondere Stellung ein und war "der bedeutendste der Zeit Schlüters" [28]. "Simonetti war der alles überragende Stuckateur des Früh- und Hochbarock im mitteldeutschen Raum." [29]

Auszug aus dem Buch: "Schloss Zerbst in Anhalt"

[1] "Er lernte in Italien die Baukunst, die Bildhauerey, und besonders die Arbeit in Gips." (Nicolai 1786, S. 113)
[2] Die St. Elisabethkapelle am Breslauer Dom existiert noch heute.
[3] Im Köpenicker Schloss in Berlin sind etliche wertvolle Stuckdecken bis heute erhalten.
[4] Schloss Oranienburg existiert zwar noch und ist der Öffentlichkeit zugänglich, doch durch umfangreiche Veränderungen und lange Fremdnutzungen gingen fast alle Stuckdecken verloren.
[5] Mit der Zerstörung des Berliner Schlosses 1945 und dem Abbruch der Ruine 1950, die noch viele Details des Künstlers Simonetti barg, gingen seine Arbeiten unwiderruflich verloren.
[6] "Auch sie [die Atlanten] waren von Giovanni Simonetti nach Schlüters Plänen ausgeführt worden und zeigten in der Charakterisierung von alten und jungen Männern in verschiedenen Haltungen, in der Darstellung ihrer muskulösen Körper und dem Reichtum der Gewanddraperien nicht nur das plastische Genie Schlüters, sondern auch das Können Simonettis." (Peschken/Wiesinger 2001, S. 241)
[7] Das Schloss wurde später mehrfachen gravierenden Veränderungen unterzogen.
[8] Die Kapelle musste dem Neubau der Jerusalemer Kirche weichen.
[9] Dar alte Dom befand sich südöstlich des königlichen Schlosses. Im Jahr 1747 wurde dieser abgetragen und eine neue Kirche auf der anderen Seite des Schlosses errichtet.
[10] Diese Gotteshaus, heute Friedrichwerdersche Kirche, fiel 1824 zugunsten eines Neubaus von Schinkel.
[11] Die Deutsche Kirche neben dem später errichteten Schauspielhaus erhielt 1780 bis 1785 einen Turm und erfuhr 1881/82 einen gänzlichen Umbau unter Beseitigung der barocken Elemente. Das 1943/45 zerstörte Bauwerk wurde wiederhergestellt.
[12] Die 1945 zerstörte Decke der Alten Börse wies große Parallelen zu der im Großen Saal des Zerbster Schlosses (Raum 104) auf. Für die Leipziger Arbeit erhielt Simonetti 800 Taler.
[13] Schloss ist noch vorhanden, wurde aber mehrfach stark verändert. Nachdem 1737 schon einmal ein Feuer im Gebäude wütete, vernichtete ein Brand im Jahr 1917 einen Flügel vollständig, in dem sich die von Simonetti ausgestaltete Kapelle befand.
[14] Der Hochaltar in der St. Marienkirche in Torgau ist bis heute erhalten.
[15] Heckmann 1999, S. 95; Das noch existierende Schloss Neu-Augustusburg entstand von 1660 bis 1694 und wurde im 18. Jahrhundert stark verändert. Künstlerische Anteile Simonettis sind nicht erkennbar.
[16] Der Schlossneubau in Coswig begann im April 1670. Der Hauptbau war 1674 fertig gestellt, doch die Arbeiten im Inneren inklusive der Seitenflügel zogen sich bis 1679 hin. Heute ist nur noch eine Stuckdecke im Corps de logis fragmental erhalten, die den schlichten Decken Simonettis in gewisser Weise ähnelt.
[17] Im ersten Bauabschnitt von 1683 bis 1685 entstanden das Hauptgebäude und die beiden Pavillons. Die von Simonetti gestalteten Decken im Corps de logis des Schlosses sind von sehr guter Qualität und in vielen Räumen bis heute erhalten. Mario Titze ist es durch eine stilkritische Analyse, die zahlreiche Vergleiche und zeitliche Einordnungen umfasst, sehr eindrucksvoll gelungen, Simonetti als ausführenden Meister der Stuckdecken im Corps de logis des Schlosses Oranienbaum zu belegen (Titze 2003, S. 60-68), die ihm bisher nur traditionell zugewiesen wurden. Die kunstvollen Arbeiten sind seinem Frühwerk zuzuordnen. In einer Publikation zum Schloss Oranienbaum wird darauf verwiesen, dass Simonetti für dieses Haus nicht in Anspruch zu nehmen ist (Bechler 2002, S. 56, 57). Die lediglich auf Mutmaßungen basierende Äußerung, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt, ist widerlegt.
[18] Die Stuckdecken in den beiden Kavalierhäusern auf der Schloßfreiheit, die Wohnsitze der höchsten Hofbeamten an der Zufahrt zum Schloss, wurden traditionell Simonetti zugeschrieben (im Haus Nr. 10 im Jahr 1945 zerstört, im Haus Nr. 12 erhalten). Der Kunsthistoriker Wilhelm van Kempen stellte schon 1925 fest, dass die Stuckaturen nicht von der Hand Simonettis stammen (Kempen 1925, S. 84). Die nach 1704/05 entstandenen Dekorationen wiesen keine Verwandtschaft zu denen im Corps de logis des Zerbster Schlosses auf, die von Simonetti stammten. Sie zeigten auch keine Ähnlichkeit mit Decken in anderen Schlössern und Gebäuden des Meisters. Gewisse Parallelen bestanden jedoch zu den Stuckdecken im Westflügel der Zerbster Residenz, an denen Simonetti keinen Anteil hatte. Der derberen Ornamentik fehlen Üppigkeit, Kraft und Plastizität, die seinen Dekorationen zu Eigen waren.
[19] Die Stuckdecke im "Kämmereigebäude" hatte sich, wenn auch in einem reparaturbedürftigen Zustand, bis 1945 erhalten. Die erste Orangerie im Zerbster Schlossgarten erhielt keinen Bombentreffer, wies aber Schäden auf. Durch Vernachlässigung und die Freigabe als Materialspender wurde das Haus völlig vernichtet.
[20] Der nördliche Komplex des Marstalles, der Reitstall, wurde bereits um 1880 abgetragen. Der Bombenangriff ging auch an diesem Gebäude nicht spurlos vorüber. Nachfolgende Vernachlässigung und Materialentnahme sowie ein späterer Blitzeinschlag ließen nur das Wohnhaus der Knechte und anderer Bediensteter übrig, das sich heute in einem äußerst desolaten Zustand befindet.
[21] Johann August finanzierte den Bau des Lustschlosses Friederikenberg und der Orangerien sowie die Anlage des Barockgartens aus seiner Privatschatulle. Der frühe Verlust seiner Gemahlin zögerte die Vollendung hinaus. Sein Vater Carl Wilhelm ließ die Anlage zu einem vorläufigen Abschluss bringen.
[22] Die Arbeiten in der St. Trinitatiskirche währten bis 1696. Am 16. April 1945 wurde die Kirche stark zerstört. Beim Wiederaufbau konnte vom ehemaligen Interieur nur der Hochaltar rekonstruiert werden, der den Brand weitestgehend überstanden hatte.
[23] Die St. Bartholomäikirche brannte 1945 vollständig aus. Dabei gingen die Arbeiten Simonettis komplett verloren.
[24] Das kleine, mehrere Baustile aufweisende Schloss ist durch mehrere Renovierungen bis heute erhalten.
[25] Das im Auftrag des Magdeburger Dompropstes Herzog Heinrich von Sachsen-Barby (1657-1728) errichtete Gebäude Domplatz Nr. 5 wurde mehrfach verändert und 1945 zerstört. Das wiederhergestellte Haus weist keine Stuckaturen Simonettis mehr auf.
[26] Das Barockgebäude Domplatz Nr. 3 erfuhr ebenfalls mehrere Veränderungen. Stuckaturen waren wohl schon vor der Zerstörung 1945 nicht mehr erhalten. Die historische Fassade wurde beim Wiederaufbau beibehalten.
[27] Eine Ausnahme bildete dabei das Berliner Schloss, bei dem er sich recht eng an die Entwürfe Schlüters halten musste.
[28] Ladendorf 1935, S. 75
[29] Titze 2003, S. 67


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